Botox Faltenbehandlung

Die Faltenentstehung gehört zwar zum natürlichen Alterungsprozess der Haut, Falten beeinträchtigen jedoch das Aussehen, lassen es älter und müde erscheinen. Außerdem können Faltenausprägungen, beispielsweise  Zornesfalten, den mimischen Ausdruck des Gesichts verändern, sodass sie als unschön, störend und lästig empfunden werden.
Im Laufe der jahrelangen Versuche in der Schönheitsmedizin für die nicht gesundheitsschädigende Bekämpfung von Faltenausprägungen hat sich das Medikament Botox, pharmazeutisch exakt als Botulinumtoxin bezeichnet, im praktischen Einsatz als äußerst wirkungsvoll und unbelastend für den Organismus erwiesen. Dies zeigt sich insbesondere darin, dass bei einer fachlich richtigen Ausführung der Therapie für ein Facelift mit Botulinumtoxin kaum oder nur sehr selten dauerhafte Nebenwirkungen oder gelegentliche Unverträglichkeiten auftreten. Botulinumtoxin A wird in flüssiger Form als Ausgangsmaterial zur Verfügung gestellt, welches durch die pharmazeutische Industrie kontrolliert aufgewertet wird und in seiner medizinischen Dosierung ungefährlich ist. Bekannt ist Botox als Nervengift, welches eine muskellähmende Wirkung ausübt und somit die unwillkürliche Mimik des Gesichts teilweise ruhig stellt, welche zu Falten führt.
Auf Grund der flüssigen Konsistenz kann Botulinumtoxin vom behandelnden Schönheitschirurgen über mikrofeine Kanülen, welche an Spritzen angebracht werden, über das Unterhautgewebe eingebracht werden. Eine vorherige lokale Betäubung des Hautareals ist obligatorisch notwendig, um die Schmerzbelastung für die Patienten so gering wie möglich zu gestalten.
Botulinumtoxin hat sich nicht nur in der schönheitsmedizinischen Praxis als hervorragende Substanz etabliert. Es besitzt eine große Bedeutung in der Behandlung neurologischer Erkrankungen und Störungen der Schweißdrüsen, wobei die betroffenen Kunden unter einem vermehrten Schwitzen leiden. Durch die gezielte Anwendung von Botulinumtoxin ist es möglich, eine ganz wesentliche Verminderung der Schweißabsonderung in den Achseln und an den Füßen zu erzielen.
Neben der direkten schönheitsmedizinischen Therapie, welche durch das Spritzen umgesetzt wird, wird im kosmetischen Bereich Creme angeboten, welche Botulinumtoxin enthalten soll. Dies ist zunächst recht unwahrscheinlich, da Botulinumtoxin der pharmazeutischen Kontrolle unterliegt. Verspricht eine Creme dennoch diesen Inhaltsstoff, dann würde diese beim Auftragen auf der Haut keine Tiefenwirkung zeigen, denn Botox ist erst dann effizient, wenn es in die unteren Hautschichten appliziert wird, welche durch eine Creme nicht erreicht werden.
Nicht nur mit der Substanz selbst sondern auch mit den ästhetischen Wünschen der Kundinnen und Kundinnen wird ein teilweise bedenkliches Geschäft betrieben, wenn es sich zum Beispiel um die Verminderung der Kosten für eine Faltenbehandlung handelt. In diesem Zusammenhang wird zunehmend eine neuartige Methode bekannt, welche einer herkömmlichen Flatrate ähnelt und eine Beseitigung oder Glättung von Falten ermöglicht, welche mehrere Behandlungen bei einem festen Preisangebot zu geringen Kosten fast wie im Akkord darstellt. Diese Art Falten – Flatrate zeugt von Geschäftssinn, widerspricht jedoch in hohem Maße der ärztlichen Verantwortung und des Berufsethos, zumal die Risiken nicht entsprechend gewertet werden, denn ein Nervengift ist kein Spielzeug.

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